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Beelitz Umzüge 01579 2469947
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    Umzugskosten in Beelitz verstehen

    Der Preis eines Umzugs entsteht aus drei Größen: aus der Menge, aus dem Weg und aus der Zahl der Leute, die dafür nötig sind. Alles andere sind Zusatzposten, die man kennen und einzeln beurteilen kann. Diese Seite zeigt, wie sich der Betrag zusammensetzt, und was Steuer, Arbeitgeber oder Behörde davon übernehmen können.

    Taschenrechner, Notizblock und Zollstock liegen auf einem Tisch vor gepackten Kartons

    Grundrechnung

    Woraus der Grundpreis entsteht

    Am Anfang steht das Volumen. Ein Umzugsbetrieb rechnet nicht in Quadratmetern, sondern in Kubikmetern Ladung, denn davon hängt ab, ob ein Transporter reicht oder ein LKW gebraucht wird und wie oft gefahren werden muss. Als grober Anhalt gelten rund 15 Kubikmeter für ein Zimmer, 25 für zwei und 40 für drei.

    Die zweite Größe ist der Weg. Damit ist nicht die Fahrstrecke gemeint, sondern die Strecke, die jedes einzelne Stück getragen wird: aus dem Zimmer, durch den Flur, das Treppenhaus hinunter, über den Gehweg in den Wagen. Diese Strecke wird bei einem Zweizimmerhaushalt weit über hundertmal gegangen.

    Erst aus beidem ergibt sich die dritte Größe, die Besetzung. Sie ist der eigentliche Kostenträger, denn bezahlt werden Arbeitsstunden. Ein größerer Wagen kostet wenig zusätzlich, eine zusätzliche Kraft kostet spürbar, spart aber Stunden, wenn die Wege lang sind.

    Festpreis

    Festpreis oder Stundensatz

    Der Stundensatz ist ehrlich, aber unsicher: Sie zahlen genau das, was gebraucht wird, wissen die Summe aber erst am Abend. Der Festpreis ist sicher, aber er enthält einen Aufschlag für das Risiko, dass es länger dauert. Welcher der beiden günstiger ist, hängt davon ab, wie gut sich der Aufwand vorher abschätzen lässt.

    Faustregel: Je klarer die Lage, desto eher lohnt der Stundensatz. Kleiner Haushalt, Erdgeschoss, Wagen vor der Tür, alles gepackt. Je mehr Unbekannte im Spiel sind, desto besser ist der Festpreis. Vier Zimmer, dritte Etage ohne Aufzug, Keller unklar, Halteplatz fraglich.

    • Stundensatz wenn die Menge klein und der Weg kurz und bekannt ist.
    • Festpreis wenn Etagen, Keller oder Zufahrt unsicher sind.
    • Immer schriftlich egal welche Form, mit Datum, Umfang und Betrag.

    Preis

    Festpreise als Anhaltspunkt

    Montag bis Freitag von 09:00 bis 18:00 Uhr erreichbar. Der Festpreis steht nach dem kostenlosen Aufmaß.

    WohnungFlächeVolumenFestpreis
    Einzimmerwohnungbis 35 m²etwa 15 m³ab 289 €
    Zweizimmerwohnung35 bis 60 m²etwa 25 m³ab 389 €
    Dreizimmerwohnung60 bis 85 m²etwa 40 m³ab 769 €
    Vierzimmerwohnung85 bis 110 m²etwa 55 m³ab 799 €
    Fünf Zimmer und mehrab 110 m²ab 70 m³ab 1.080 €
    Angegeben sind Endbeträge mit Mehrwertsteuer. Verbindlich wird der Preis, sobald wir die Wohnung gesehen und das Angebot geschrieben haben.

    Zusatzposten

    Was zusätzlich auf der Rechnung stehen kann

    Zusatzposten sind kein Kleingedrucktes, sondern Leistungen, die nicht jeder braucht. Wer sie kennt, kann entscheiden. Der Halteplatz ist der häufigste, weil er sich fast immer rechnet, sobald der Wagen sonst weit weg steht. Der Möbellift lohnt ab der dritten Etage oder bei sperrigen Stücken.

    Die Einbauküche ist der Posten, der am häufigsten unterschätzt wird. Lösen und Wiedersetzen sind Handwerksarbeit, und der Anschluss von Strom und Wasser gehört ohnehin in andere Hände. Wer eine ältere Küche mitnehmen will, sollte vorher rechnen, ob sich das gegenüber einer neuen lohnt.

    Steuer

    Was sich vom Umzug absetzen lässt

    Bei einem privaten Umzug greift die Regelung für haushaltsnahe Dienstleistungen: Von den Lohnkosten auf der Rechnung lässt sich ein Fünftel direkt von der Steuerschuld abziehen, höchstens 4.000 Euro im Jahr. Voraussetzung ist eine Rechnung und die Zahlung per Überweisung, denn Barzahlung erkennt das Finanzamt hier nicht an.

    Ist der Umzug beruflich veranlasst, etwa wegen eines Arbeitsplatzwechsels oder eines deutlich kürzeren Arbeitswegs, zählen die Kosten stattdessen als Werbungskosten. Dann sind die vollen Beträge ansetzbar, dazu eine Pauschale für sonstige Umzugskosten. Welche der beiden Wege in Ihrem Fall besser ist, klärt Ihr Steuerberater.

    Getrennt davon gibt es zwei Stellen, die sich beteiligen können: der Arbeitgeber bei einer Versetzung und das Jobcenter oder Sozialamt, wenn der Umzug notwendig ist. In beiden Fällen gilt dasselbe: Erst die Zusage einholen, dann beauftragen. Wer zuerst beauftragt, bleibt in aller Regel auf der Rechnung sitzen.

    • Privat ein Fünftel der Lohnkosten, höchstens 4.000 Euro im Jahr.
    • Beruflich volle Kosten als Werbungskosten plus Umzugskostenpauschale.
    • Überweisen Barzahlung wird bei haushaltsnahen Leistungen nicht anerkannt.
    • Vorher fragen Zusage von Arbeitgeber oder Amt einholen, bevor Sie buchen.

    Sparen

    Wo sich wirklich sparen lässt und wo nicht

    Am meisten sparen Sie vor dem Umzug, nicht während des Umzugs. Jeder Kubikmeter, der nicht mitfährt, kostet nichts an Transport, nichts an Tragezeit und nichts an Platz im Wagen. Wer konsequent aussortiert, drückt den Preis stärker als jede Verhandlung über den Stundensatz.

    Der zweite Hebel ist der Termin. Mitte des Monats und unter der Woche ist überall mehr Luft als am Monatsletzten. Der dritte ist das Packen: Wer selbst packt und die Kartons wirklich schließt und beschriftet, spart Stunden, die sonst bezahlt werden müssten.

    Nicht sparen sollten Sie an der Besetzung. Zwei Leute für einen Vierzimmerhaushalt sind nicht günstiger, sondern nur langsamer, und am Ende steht dieselbe Summe auf der Rechnung, nur nach einem längeren Tag.

    Fragen

    Fragen zu den Kosten

    Warum nennen Sie am Telefon keinen festen Preis?

    Weil sich am Telefon weder der Keller noch das Treppenhaus noch die Zufahrt beurteilen lässt. Wir nennen gerne eine Größenordnung, verbindlich wird sie erst nach der Besichtigung, und die kostet nichts.

    Was ist der teuerste Fehler bei der Kostenplanung?

    Den Keller zu vergessen. Nebenräume machen bei Familienhaushalten oft ein Viertel des Volumens aus und tauchen in keiner Wohnflächenangabe auf.

    Der zweite häufige Fehler ist der Termin am Monatsletzten. Er ist überall der teuerste und am schwersten zu bekommen, und für viele Umzüge gibt es keinen zwingenden Grund dafür.

    Übernimmt das Jobcenter die Umzugskosten?

    Das kann sein, wenn der Umzug notwendig ist und vorher zugestimmt wurde. Holen Sie die Zusage schriftlich ein, bevor Sie einen Auftrag erteilen, sonst zahlen Sie selbst.

    Bekomme ich eine Rechnung, die das Finanzamt anerkennt?

    Ja. Auf der Rechnung sind Arbeitszeit und Material getrennt ausgewiesen, denn absetzbar ist nur der Lohnanteil. Bezahlen Sie per Überweisung, nicht bar.

    Anfrage

    Angebot statt Schätzung

    Ein Besichtigungstermin dauert zwanzig Minuten und ersetzt jede Hochrechnung. Er kostet nichts und verpflichtet zu nichts.